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Firmung

Ratgeber ABC

Stichwort FIRMUNG
                                                                                                                                                                  


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Die Firmung ist... ... ein katholisches Sakrament

... das Sakrament der Geistsendung. Unter verschiedenen Zeichen hat Christus selbst den Geist verliehen: Am Tag der Auferstehung hauchte er die Apostel an und sprach: „Empfangt den Heiligen Geist“ (Joh 20, 19-23)

... das Sakrament der Mündigkeit. Bei der Firmung soll der junge Mensch selbst und aus eigenem Wunsch und eigener Entscheidung ja sagen zum Glauben an Jesus Christus.

... die Bestätigung der in der Taufe begonnene Weg der Eingliederung in die katholische Kirche.

Dem jungen heranwachsenden Menschen wird durch die Firmspendung
der Geist Gottes durch Handauflegung, Chrisamsalbung und Besiegelung mit dem Kreuz noch einmal ausdrücklich und persönlich zugesagt.

Mit anderen Worten, die Firmung soll das persönliche Ja zu der im Kindesalter empfangenen Taufe bezeichnen. Der Getaufte wird dabei auch eingeladen, die Gemeinschaft (Pfarrei), zu der er seit der Taufe gehört, nun selber mit seinen Begabungen mitzugestalten.
Voraussetzungen Damit ein junger Mensch zur Firmung zugelassen wird, muss er getauft sein und seine Bereitschaft zur Firmung zeigen, z.B. durch den Wunsch, gefirmt zu werden, durch die Teilnahme an der Firmvorbereitung und durch ein aktives Mitleben in der Pfarrei.

Im zuständigen Pfarreisekretariat können sich die jungen Menschen anmelden. Dort erfahren sie auch alles Wichtige zur Vorbereitungszeit und zum Zeitpunkt der Firmung.

Erwachsene, die gefirmt werden möchten, wenden sich bitte an ihr zuständiges Pfarramt oder einen Priester ihres Vertrauens. Sie werden in einer für sie geeigneten Weise auf die Firmung vorbereitet.
Firmweg Wir wollen die Jugendlichen in der Pubertät bei ihrem Suchprozess nach einem guten Leben und ihrer Selbstfindung unterstützen, begleiten und das Leben mit Jesus als sinnvolle und lebenswerte Orientierung anbieten.

Die Jugendlichen werden während der Firmvorbereitung in kleinen Gruppen von einem/r GruppenbegleiterIn begleitet.

Der Besuch des Firmweges ist Voraussetzung, um das Firmsakrament zu empfangen. Durchschnittlich findet ein Anlass pro Monat statt. Die Jugendlichen setzen sich in Gruppen mit verschiedensten Themen auseinander: Weshalb möchte ich mich firmen lassen? Woran orientiere ich mich? Wo finde ich Halt? Was bedeutet mir der Glaube? Welche Rolle spielt Gott in meinem Leben?

In verschiedensten Sozialformen suchen wir darauf gemeinsam nach Antworten. Wichtig dabei ist auch die Freude am Zusammensein. Im Verlauf der Vorbereitungszeit erfolgt die defintitive Anmeldung für die Firmung.

Der Abschluss der Vorbereitungszeit bildet die Spendung des Firmsakramentes. Bei der Gestaltung dieses Gottesdienstes wird auf die Bedürfnisse der Jugendlichen eingegangen und versucht ihre Anliegen miteinzubeziehen.
Firmgottesdienst Während der Firmung legt der Bischof (oder sein Stellvertreter z.B. ein Weihbischof oder ein Abt) die Hand auf den Kopf des Firmlings und zeichnet mit geweihtem Öl, dem Chrisamöl, ein Kreuz auf dessen Stirn.

Dabei spricht er: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Der Firmling antwortet mit „Amen“. Zum Zeichen seiner Unterstützung legt der Pate bei der Firmung seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings.

Handauflegung und Salbung sind Zeichen der Zusage Gottes an den Firmbewerber: Gott ist mit dir. Du kannst dich auf ihn verlassen. Er segnet dich. Du bist begabt. Gott traut dir etwas Unverwechselbares zu. Du wirst von ihm dafür heute durch das Sakrament der Firmung bestärkt.

Diese Zusage erwartet eine Antwort von den Firmbewerbern: Ich will das glauben. Ich will dieser Zusage glauben und ich stelle mich mit meinen Fähigkeiten in den Dienst der Gemeinschaft von Menschen - auch der Gemeinschaft der Kirche.
Götti / Gotte Das Patenamt ist eine wichtige und schöne Aufgabe. Es ist wichtig, dass junge Menschen gerade in dieser Zeit des Umbruchs Begleiter und Begleiterinnen an der Seite haben, die die Mühe der Auseinandersetzung nicht scheuen, die bereit sind, ein Stück des Weges mitzugehen und auch Vorbild sein können.

Vielleicht fragen Sie sich: „Wie kann ich denn das leisten, ich bin doch selber auf dem Weg.“ Gerade dieses „Miteinander auf dem Weg Sein“ macht die Chance des Patenamtes aus. Es geht weder in Lebens- noch in Glaubensfragen darum, alles schon zu wissen und fertige Antworten zu haben. Es wird vielmehr darum gehen, Nähe zuzulassen, sich miteinander den Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen.

Wenn Sie als Pate oder Patin einen jungen Menschen ein Stück seines Lebensweges begleiten und ihm beim Empfang des Firmsakramentes die Hand auf die Schulter legen, dann ist das nicht nur ein Zeichen Ihrer Verbundenheit, sondern auch Ausdruck der Hoffnung, dass wir in Gott alle einen Begleiter auf unserem Lebensweg haben.

Voraussetzungen für das Patenamt
Die Firmpaten müssen römisch-katholisch, mindestens 16 Jahre alt, und von Vorteil selbst gefirmt sein und ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmendem Amt entspricht. Sinnvoll ist, dass der Firmling eine aktuelle Bezugsperson wählt. Jemanden, die/der sie im Leben begleitet, seine Fragen ans Leben und den Glauben teilt.

Getaufte, die einer nichtkatholischen Gemeinschaft angehören (z.B.: orthodoxe und reformierte Mitchristen), können zusammen mit einem katholischen Paten als Taufzeuge zugelassen werden.
Kontakt zu unseren Pfarreien Pfarrei St. Michael
Verantwortlich ist Schwester Esther Lienert, E-Mail esther.lienert@kath-zug.ch

Pfarrei Gut Hirt
Verantwortlich ist Bernhard Gehrig, Pastoralassistent, E-Mail bernhard.gehrig@pfarrei-guthirt-zug.ch

Pfarrei Bruder Klaus
siehe » Bruder Klaus, Oberwil

St. Johannes d.T.
Martin Brun, Soziokultureller Animator
Tel. 041 741 42 40
martin.brun@pfarrei-stjohannes-zug.ch und
Nathalie Bojescu-Cognet, Pastoralassistentin
Tel. 041 741 50 82, nathalie.bojescu@pfarrei-stjohannes-zug.ch



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