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Geschichte der "neuen" Kirche

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Die "neue" Pfarrkirche St. Michael Am 29. Mai 1891 beschloss die Kirchgemeinde Zug, anstelle der altehrwürdigen Pfarrkirche St. Michael, die oben am Berg im noch bestehenden Friedhof stand, eine neue Kirche an stadtnäherem Standorte zu bauen.

Aus dem Projektwettbewerb ging das Büro Curjel & Moser, Karlsruhe, als erster Preisträger hervor, während der 2. Preis an den Architekten Clerc in La Chaux-de-Fonds, der 3. an Architekt Paul Reber, Basel, gingen. Mitglieder der Jury waren u.a. der Kunsthistoriker P. Dr. Albert Kuhn und der Kunsthistoriker-Architekt August Hardegger. Der Beschluss, Architekt Karl Moser den Bau zu übertragen, erfolgte erst 1898, und am 05. Oktober 1902 war das Werk zur Einweihung bereit.
Der Architekt Karl Cölestin Moser (1860-1936) ist einer der bedeutendsten schweizerischen Architektenpersönlichkeiten des frühen 20. Jhds. Aus einer Badener Architektenfamilie stammend, erhielt er seine Ausbildung bei Friedrich Blunschli am Eidg. Polytechnikum in Zürich noch ganz im Sinne des Historismus, dessen Formensprachen er aber schon früh mit modernem, funktionellem Denken verband.

Dieses führte ihn schliesslich konsequent zum Neuen Bauen, sodass er in seinen Alterswerken zu einer noch heute modern wirkenden, sachlichen, aber ausdruckstarken Architektur fand. 1888 bis 1915 war Karl Moser Mitinhaber des rennomierten Büros Curjel & Moser in Karlsruhe, von 1915 bis 1928 wirkte er als Professor für Baukunst an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Ihm verdankt die Schweiz die erste Sichtbetonkirche (St. Antonius, Basel 1926).

In seiner Werkliste steht die Kirche St. Michael ziemlich am Anfang. Es sollten bedeutende Bauten aus allen Sparten folgen, so der Badische Bahnhof Basel, die Universität Zürich, das Kunsthaus Zürich, eine lange Reihe von Kirchen, Schulhäusern, Geschäfts- und Privatbauten.

Als Professor an der ETH übte er nachhaltigen Einfluss aus die jüngere Architektengenerationen aus. In die Zeit der Bürogemeinschaft mit Robert Curjel in Karlsruhe fällt der Bau von St. Michael.
Heiraten in der St. Michael Kirche Wenden Sie sich bitte rechtzeitig an unser Pfarreisekretariat.
Trauungen sind bei uns in der Regel an Samstagen zu folgenden Zeiten möglich: Vormittags um 10.00 oder 11.00 Uhr; nachmittags um 13.30 Uhr.
Möchten Sie von Montag bis Freitag kirchlich heiraten, vereinbaren Sie dies bitte mit dem Pfarreisekretariat.
Kirchliche Trauungen an Sonntagen sind nicht möglich.
Sitzplätze: Die Kirche St. Michael bietet 1‘000 Sitzplätze.
Das Brautpaar kann einen eigenen Traupfarrer (katholisch oder reformiert) mitbringen. Für die Trauung eines Brautpaares ist grundsätzlich der Pfarrer des Wohnortes zuständig.
Die Benützung der Kirche ist für Brautpaare, die in der Kirchgemeinde Zug den Wohnsitz haben, durch die Kirchensteuer abgedeckt. Auswärtige Brautpaare haben eine Gebühr von Fr. 100.-- zu entrichten.
Das Fotografieren bzw. Videoaufnahmen während der Trauung sind möglich.
Der Blumenschmuck ist Sache des Brautpaares. Es steht Ihnen offen, welches Blumengeschäft Sie beauftragen wollen. Für die Pfarrei besorgt üblicherweise Blumen Wismer AG (Tel. 041 711 06 25) den Blumenschmuck in St. Michael. Die Firma ist mit den Raumverhältnissen vertraut.
Wir bitten Sie, Ihre Gäste schon vor der Hochzeit zu bitten, auf das Streuen von Reis und Mandeln zu verzichten. Es ist auch wegen der Sandstein-Böden untersagt, in der Kirche Blumen zu streuen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Für ausserordentliche Reinigungsarbeiten und Präsenzzeiten des Sakristans, die über den Gottesdienst hinausreichen (z.B. Musikproben etc.) und nicht mit ihm abgesprochen wurden, erlauben wir uns, Ihnen Rechnung zu stellen (Fr. 60.-- pro Stunde).
Es ist nicht möglich, einen Apéro in und um die Kirche abzuhalten. Möglichkeiten in der Nähe sind der Pulverturm und der Huwilerturm (beide buchbar über Zug Tourismus).
Parkplätze sind in ausreichender Anzahl im Parkhaus Casino und Frauensteinmatt vorhanden.
Wenn Sie Pfarreimitglied von St. Michael sind, melden Sie sich für alle Fragen beim Pfarramt unter der Nr. 041 725 47 60.
Auswärtige Brautpaare klicken bitte untenstehendes Dokument an und senden es an das Pfarramt St. Michael.
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