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Geschichte St.-Oswald-Kirche

Kirche St. Oswald<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kathzug.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>216</div><div class='bid' style='display:none;'>2753</div><div class='usr' style='display:none;'>40</div>

Geschichte (Kurzbeschrieb) Der Zuger Theologe Johannes Eberhart (1435-1497), zur Zeit der Kirchengründung Pfr. von Weggis, hatte an der Universität von Erfurt den Titel "magister artium" erworben. Seiner Familie gehörte die Zuger Burg und ihr südwestliches Vorgelände. Mit der Schenkung des Bodens schuf Magister Eberhartdie Voraussetzung für den Kirchenbau, den er selbst organisierte und finanzierte. Er wurde 1480 Stadtpfarrer von Zug, doch hatte er schon seit 1468 in ZUg gewirkt. Auf ihn dürfte die Wahl des Kirchenpatrons St. Oswald und in der Folge dessen grosse Zuger Verehrung zurückgehen. Weitreichende Beziehungen, auch zu Adelshäusern, gestatteten ihm eine ausgedehnte Sammeltätigkeit nicht nur für Geld, sondern auch für die im Spätmittelalter hochgeschätzten Reliquien, das unerlässliche "Heiltum" einer bedeutenden Kirche.
Weiterführende Informationen Sie finden im "Schweizerischen Kunstführer GSK" von: Josef Grünenfelder zur "Kirche St. Oswald in Zug" eine detailierte Beschreibung der Geschichte, des Aeusseren und Innern des Gotteshauses St. Oswald.
Sie können den Führer im Pfarramt oder direkt in der Kirche beziehen.
Glocken Die vier Glocken des Geläutes von 1897 sind einheitlich gestaltet: Krabbenkrone, durch Kehle und Falz abgesetzte Kronenplatte, knapp gewölbte Haube, die Schulterkante durch Flachsteg betont. Darunter Rankenfries aus linearen Zweigen und kreuzförmigen, buckligen Blättern. Unter Doppelsteg abhängendes Masswerkfries. Über dem Wolm eine weitere, schmalere Ranke zwischen Stegpaaren. Auf der Flanke Reliefs und Kapitalis-Inschriften. Am durch Knick abgesetzten Schlagring zwei Rundstege, dazwischen Giesserinschrift: „GEGOSSEN VON RUETSCHI & CO IN AARAU 1897.“

Die vier Glocken von St. Oswald im Einzelnen:

Erste

Entstehungszeit: 1897
Giesser: H. Rüetschi Aarau
Durchmesser: 163 cm
Gewicht: 2347 kg
Schlagton: c’

Relief: Kruzifix, „O, IESU REX NOSTER“
Zugerwappen, Jahreszahl MDCCCIIIC


Zweite
Entstehungszeit: 1897
Giesser: H. Rüetschi Aarau
Durchmesser: 142 cm
Gewicht: 1342 kg
Schlagton: es’

Relief: stehende Muttergottes auf Wolkenband „AVE MARIA“
Zugerwappen, Jahreszahl MDCCCIIIC


Dritte
Entstehungszeit: 1897
Giesser: H. Rüetschi Aarau
Durchmesser: 119 cm
Gewicht: 997 kg
Schlagton: f’

Relief: Erzengel Michael, den Teufel niedertretend „ARCHANGEL DEFENDE NOS“


Vierte
Entstehungszeit: 1897
Giesser: H. Rüetschi Aarau
Durchmesser: 102 cm
Gewicht: 589 kg
Schlagton: as’

Relief: St. Oswald gekrönt mit Kreuz, Schwert und Flammenzepter „S. OSWALDUS“


Abgewanderte Glocke
Das Glöcklein des Meisters hensli (Hans von Alikon) stand im Turm-Erdgeschoss von Neu St. Michael. Heute dürfte es im Dachreiter über der Vierung der Michaelskirche hängen (unzugänglich)

Entstehungszeit: 1480
Giesser: Hans von Alikon, Luzern
Durchmesser: 60 cm
Gewicht: ca. 150 kg
Schlagton: fis’’
Heiraten in der St. Oswald Kirche Wenden Sie sich bitte rechtzeitig an unser Pfarreisekretariat.
Trauungen sind bei uns in der Regel an Samstagen zu folgenden Zeiten möglich:
Vormittags um 11.00 Uhr oder nachmittags um 13.00 Uhr.
Möchten Sie von Montag bis Freitag kirchlich heiraten, vereinbaren Sie dies bitte mit dem Pfarreisekretariat.
Kirchliche Trauungen an Sonntagen sind nicht möglich!
Sitzplätze: Die Kirche St. Oswald bietet 400 Sitzplätze.
Das Brautpaar kann einen eigenen Traupfarrer (katholisch oder reformiert) mitbringen. Für die Trauung eines Brautpaares ist grundsätzlich der Pfarrer des Wohnortes zuständig.
Die Benützung der Kirche ist für Brautpaare, die in der Kirchgemeinde Zug den Wohnsitz haben, durch die Kirchensteuer abgedeckt. Auswärtige Brautpaare haben eine Gebühr von Fr. 100.-- zu entrichten.
Das Fotografieren bzw. Videoaufnahmen während der Trauung sind möglich.
Der Blumenschmuck ist Sache des Brautpaares. Es steht Ihnen offen, welches Blumengeschäft Sie beauftragen wollen. Für die Pfarrei besorgt üblicherweise Blumen Wismer AG (Tel. 041 711 06 25) den Blumenschmuck in St. Michael. Die Firma ist mit den Raumverhältnissen vertraut.
Wir bitten Sie, Ihre Gäste schon vor der Hochzeit zu bitten, auf das Streuen von Reis und Mandeln zu verzichten. Es ist auch wegen der Sandstein-Böden untersagt, in der Kirche Blumen zu streuen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Für ausserordentliche Reinigungsarbeiten und Präsenzzeiten des Sakristans, die über den Gottesdienst hinausreichen (z.B. Musikproben etc.) und nicht mit ihm abgesprochen wurden, erlauben wir uns, Ihnen Rechnung zu stellen (Fr. 60.-- pro Stunde).
Es ist nicht möglich, einen Apéro in und um die Kirche abzuhalten. Möglichkeiten in der Nähe sind der Pulverturm und der Huwilerturm (beide buchbar über Zug Tourismus).
Parkplätze sind in ausreichender Anzahl im Parkhaus Casino und Frauensteinmatt vorhanden.
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