FIRMUNG

Das Sakrament der Firmung soll den jungen Menschen auf seinem Glaubensweg bestärken. „Firmare“ kommt aus dem Lateinischen und steht für „bekräftigen, stärken“. Die Firmung ist ein bestätigendes und freiwilliges „Ja“ zur einmal empfangenen Taufe, mehr noch: Im Zusammenhang mit der Firmung ist vom Heiligen Geist die Rede. In der Bibel heisst es: „Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen zu reden, wie der Geist es ihnen eingab“.

 

Das Wort „Geist“ wird heute in ganz unterschiedlicher und vielfältiger Weise verwendet: z.B. Begeisterung, Geisterbahn, Geistheiler. Worte, in denen das Wort „Geist“ enthalten ist, wecken oft seltsame Phantasien und führen uns oft von den Fragen des Glaubens weg.

 

„Geist erfahren“ meint nach der Bibel nichts anderes, als Gott zu begegnen und sich von ihm ansprechen zu lassen. Zu merken, dass seine Kraft in unserem Leben am Wirken ist und auch in uns und durch uns wirken kann. Der Apostel Paulus nennt den Heiligen Geist, das „Siegel“ der Christen. Dieses Siegel tragen die Christen unauslöschlich, wenn sie es in der Firmung einmal empfangen haben.

 

In den Pfarreien der Stadt Zug und Oberwil empfangen die Jugendlichen die Firmung in der Regel im 16./17. Lebensjahr. Sie werden von ihrer Wohnpfarrei zum Firmkurs eingeladen. Dort erfahren die Firmandinnen und Firmanden, wie nahe die biblische Botschaft am Puls des Lebens zu finden ist. Am Ende des Firmkurses steht die Firmung. Firmspender ist der Bischof, oder stellvertretend sein Weihbischof, oder weitere für die Spendung der Firmung beauftragte Priester.

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