Zum Bundesfeiertag

Jedes Land hat einen Nationalfeiertag, an dem es sich seiner selbst bewusst wird und sich seiner Geschichte, Kultur und Traditionen erinnert. Bei uns wird er jeweils am 1. August gefeiert. Das Datum ist dasjenige des Bundesbriefes, also des ersten schriftlichen Verteidigungsabkommens der drei Urkantone.

Wichtig ist aber der Zweck dieses Abkommens, wollte man doch dadurch den Frieden untereinander bewahren. Heute wissen wir, wie wichtig der Frieden ist, und dass die christliche Kultur unseres Landes dazu beigetragen hat. So hielt der evangelisch-reformierte Theologe Karl Barth im Zweiten Weltkrieg (1941) fest, dass die kriegsverschonte Schweiz von Gott mit besonderer Gnade gewürdigt wurde und dass die vier christlich geprägten Zeichen:
 

  1. Anrufung Gottes (invocatio Dei) in der Bundesverfassung («Im Namen Gottes des Allmächtigen»),
  2. der Begriff Eidgenossenschaft,
  3. das Schweizer Kreuz und
  4. die Inschrift auf dem Rand des Fünflibers (Dominus providebit – Gott wird vorsorgen)


ein Aufruf an die Christen und an alle Menschen im Lande seien, sich stets gemeinsam für den Erhalt der freiheitlich-demokratischen Schweiz mit ihrem Konzept christlicher Grundwerte einzusetzen.

Barths Aufruf hat auch heute noch Gültigkeit: In einer Zeit, in der allerorten Diktaturen aufflammen und die Solidarität unter den Menschen zu schwinden scheint, gilt es, diesen Werten nicht nur am Bundesfeiertag, wieder mehr Beachtung zu schenken.

• Bernhard Gehrig, Pfarreiseelsorger

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