Neue Bestimmungen des BAG

Gültig ab dem 13. September 2021

Das BAG schreibt neu für religiöse Veranstaltungen in Innenräumen ab 50 Personen eine Zertifikatspflicht vor. Deshalb gelten ab Montag, 13. September 2021 folgende Schutzmassnahmen:
 

In allen Samstag- und Sonntags-Gottesdiensten in Gut Hirt gilt die Zertifikatspflicht.
Wer über kein gültiges Zertifikat verfügt, hat die Möglichkeit am Sonntagabend um
18.30 Uhr, den Gottesdienst in St. Oswald zu besuchen. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen limitiert und es besteht Maskenpflicht und Registrierung der Kontaktdaten.

An Werktagen besteht weiterhin Maskenpflicht und neu wieder die Registrierung der Kontaktdaten.

Unsere Sonntags-Gottesdienste um 9.30 & 18.00 Uhr (engl.) können Sie weiterhin über Live-Stream verfolgen. Sie finden den Link auf unserer Haupt-Website rechts oberhalb der Öffnungszeiten oder clicken Sie hier auf diesen Link

Wir freuen uns, dass wir nach wie vor Gottesdienste mit Ihnen feiern können und dass wir Ihnen auch Alternativ-Möglichkeiten anbieten können.

Gott segne Sie und bleiben Sie gesund!
 

• Ihr Seelsorgeteam Gut Hirt


Infos zu den Covid-Massnahmen im Pastoralraum Zug Walchwil finden Sie hier.

Familiengottesdienst

Am 23. Oktober feiern wir um 17.30 Uhr unseren zweiten Familiengottesdienst in diesem Schuljahr. Die Kinder haben in den letzten Tagen neue Lieder gelernt und freuen sich, diese im Gottesdienst nun singen zu können und uns damit allen eine Freude zu machen.

Im Evangelium (Markus 10, 46-52) hören wir, wie Jesus sich auf den Weg von Jericho nach Jerusalem macht. Unterwegs begegnet er Bartimäus, einem blinden Bettler. Jesus heilt ihn und Bartimäus geht mit ihm mit. Was ihn letztendlich geheilt hat, ist sein Glaube an Jesus, den Sohn Gottes.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich zu einem Apéro im Pfarreizentrum eingeladen.

• Karen Curjel

Der Papst will die Gläubigen hören

Die Kirche hört auf die Stimme der Gläubigen? Was unglaublich klingt, soll jetzt nach dem Willen von Papst Franziskus wahr werden. Alle Katholiken sind in einem weltweiten Prozess aufgerufen, die drängenden Fragen, die die Zukunft der Kirche betreffen, mit zu beantworten.

Papst Franziskus braucht die Meinungen der Gläubigen zur Vorbereitung der Bischofssynode 2023, die nicht nur als Treffen von Papst und Bischöfen sondern erstmals auch als Prozess gedacht ist.
Zu diesem Zweck laden die Bischöfe von Chur, St. Gallen und Basel in einem vorsynodalen Prozess alle ein, in Gruppen zu je 5 Personen, die Fragen zu beantworten, die ab dem 17. Oktober 2021 auf der Website: www.wir-sind-ohr.ch aufgeschaltet sind. Die Beantwortung ist bis zum 30. November 2021 möglich. In einem nächsten Schritt werden die Ergebnisse der Schweizer Bistümer zusammengetragen und schliesslich nach Rom geschickt. Dort findet in einem dritten Schritt die Bischofssynode 2023 mit Beratung der weltweiten Ergebnisse statt.

Die Wahl der fünf Personen einer Gruppe ist völlig frei. Wir haben also die höchstmögliche Form von Demokratie. Hinzu kommt, dass durch die Nutzung des Webs auch jüngere Personen teilnehmen können. Daher ermuntern wir von der Pfarrei Gut Hirt alle Gläubigen, vor allen Dingen auch die, die gerne etwas verändern möchten, aktiv mit Gleichgesinnten oder Freunden an diesen Beratungen teilzunehmen, denn es gilt: Nur was geäussert wird, kann auch gehört werden. In der Kirche liegen Flyer zu dem Projekt auf. Ansonsten gibt es mehr Informationen auf der Website.

Wir danken schon im Vorfeld allen, die sich aktiv und engagiert in diesen Prozess hineinbegeben. Möge der Heilige Geist unsere Kirche auch in die nächsten Jahrhunderte begleiten.

• Bernhard Gehrig

Jesus von Nazareth bei Markus

Vier Evangelien, vier Autoren und folglich auch vier unterschiedliche Darstellungen des Lebens Jesu begegnen uns in der Bibel. Jeder Evangelist schreibt für einen bestimmten Adressatenkreis, was an der sprachlichen Gestaltung und an der Botschaft selbst, die übermittelt werden soll, jeweils erkennbar ist. Diese Tatsache gilt es sich beim Bibelstudium stets vor Augen zu halten. Dem Leser stellt sich angesichts vierer Evangelien die Frage, welches von ihnen der Gestalt Jesu von Nazareth am Nächsten kommt, ihn also weitgehend wahrheitsgetreu darstellt. Das Evangelium nach Markus ist das älteste, entstanden wohl um das Jahr 70. Geschrieben hat es Markus allem Anschein nach für Heidenchristen, was daran festzumachen ist, dass er jüdische Bräuche erläutert, lateinische Begriffe verwendet und aramäische Formulierungen übersetzt. Der Tradition zufolge wurde dieses Evangelium in Rom verfasst im Zuge der Massaker an Christen durch den römischen Kaiser Nero. Markus stand bei der Abfassung seiner Schrift unter Zeitdruck, denn die erfolgsversprechende Missionierung in dieser bedrückenden Zeit war an das Vorhandensein einer verlässlichen Basis, eben dem Markusevangelium geknüpft. Der Autor dieses Evangeliums war kein Augenzeuge Jesu. Es ist anzunehmen, dass er Wegbegleiter des Paulus war und möglicherweise Petrus nach Rom begleitet hat. Trifft diese Annahme zu, hätte Markus gewichtige Zeugen der Person und des Lebens Jesu zu seinem näheren Umfeld zählen dürfen. Im Unterschied zu Lukas berichtet Markus nichts über die Geburt Jesu. Mit Johannes, dem Verfasser des jüngsten Evangeliums, unterstreicht er die Bekehrung und die Taufe als ein genuin christliches Moment. Er schildert die Taufe Jesu im Jordan und dessen Aufenthalt in der Wüste und geht dann über zur Darstellung des Wirkens Jesu in Galiläa. Das Bild, das Markus vom Wanderprediger aus Nazareth zeichnet, ist jenes eines dynamischen Mannes, der dem Volk Israel durch Zuspruch und Taten Heil verschafft und auf diese Weise sich als Sohn Gottes zu erkennen gibt. Diese Seite Jesu zu betonen, daran lag Markus viel.

• Karen Curjel

Heilige des Oktober

Justina von Padua: Märtyrerin

Justina wurde der Überlieferung nach von Maximian – genannt Herculius –, dem Mitkaiser Diokletians in den Verfolgungen als christliche Jungfrau in Padua zum Tode verurteilt und von einem Soldaten unmittelbar danach, noch ehe der Henker kam, mit dem Schwert durchbohrt. Über Justinas Grab in Padua errichtete der Prätorianer-Präfekt Opilio um 500 eine ihr geweihte Basilika; der Nachfolgebau verwahrt noch heute ihre Reliquien. Justina wurde Anfang des 6. Jahrhunderts auch ins Ambrosianische Messbuch aufgenommen. In der Darstellung der Jungfrauen im Apsismosaik in S. Apollinare in Ravenna aus der Mitte des 6. Jahrhunderts ist sie vertreten. Ihre Verehrung breitete sich auch nach Como und Venedig aus. Im 6./7. Jahrhundert entstand an ihrer Grabkirche eine Benediktinerabtei. Ums 11. Jahrhundert wurde Justinas Leidensgeschichte verfasst.

Die 1418 an ihrer Grabkirche in Padua gegründete benediktinische Reformkongregation S. Giustina förderte Justinas Verehrung. Lepanto (italienisch für Nafpaktos in Griechenland) 1571 geschah an ihrem Gedenktag, was die Verehrung zusätzlich beflügelte

Name: die Gerechte (latein.)
Justina von Padua † 7. Oktober 304 (?) in Padua
Gedenktag: 7. Oktober

(Bild) Bartolomeo Montagna: Justina von Padua, Fragment, um 1490, Metropolitan Museum of Art in New York

Gut Hirt "goes live"

Liebe Pfarreiangehörige

Was lange währt, wird endlich gut. Seit einigen Jahren übertragen wir die Gottesdienste aus Gut Hirt ins Alterszentrum Neustadt. Seit einer Woche ist es jetzt möglich, den Gottesdienst vom Sonntag um 9.30 Uhr sowie die engl. Messe von Good Shepherd’s um 18 Uhr live über unseren YouTube-Kanal zu schauen. Auf unserer Homepage von Gut Hirt und von Good Shepherd’s finden Sie den Link, den Sie nur noch anklicken brauchen und schon sind Sie live dabei. Gerne hätten wir Ihnen diesen Service während der ganzen Pandemie angeboten, aus technischen Gründen war es allerdings nicht möglich. Dank dem Entgegenkommen des Alterszentrums Neustadt, ist dies nun möglich. Wir bedanken uns herzlich und hoffen, dass alle, die aus welchen Gründen auch immer nicht in der Kirche mitfeiern, dies nun zu Hause tun können. Für technische Unterstützung wenden Sie sich bitte an Ihren Provider.

• Pfr. Urs Steiner

GEDANKEN ZUM SONNTAGSEVANGELIUM

Nachstehend bieten wir Ihnen für die kommenden Sonntage Gedanken zum Evangelium an:

30. Sonntag im Jahreskreis

31. Sonntag im Jahreskreis

Heilige(r) des Monats

Pfarreiblattspalte

 Ausgabe: 42/43

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