Gebet zum Kerzenritual während der Corona-Pandemie

Die Schweizer Bischofskonferenz und die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz haben gemeinsam dazu aufgerufen, jeweils donnerstags um 20 Uhr eine Kerze ins Fenster zu stellen. Dieses Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung ist von kurzem Gebet wie z.B. dem Vaterunser begleitet.

 

Das Liturgische Institut stellt für dieses Kerzenritual ein Gebet zur Verfügung, das Sie unter folgendem Link herunterladen können: Kerzzenritual

Wir laden alle Menschen ein, sich diesem Zeichen der Solidarität anzuschliessen und an diejenigen zu denken, die das am nötigsten brauchen.

 

• Bernhard Gehrig


 

 

Angebot für Personen 65+

Durch die Ausrufung des Notstands in der ganzen Schweiz sind viele Menschen, gerade auch der älteren Generation, verunsichert und machen sich Sorgen. In der Pfarrei Gut Hirt wird aus diesem Grund das telefonische Seelsorgeangebot ausgeweitet.

So stehen besonders der Altersgruppe 65+ die beiden Pfarreiseelsorger Bernhard Gehrig (041 728 80 27, E-Mail) und Gian-Andrea Aepli (041 728 80 21, E-Mail) für ein Gespräch zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen, viel Kraft und eine gute Gesundheit in dieser für alle schwierigen Zeit!
 

• Bernhard Gehrig

 

 

Gottesdienste Digital mitfeiern

Angesichts von Corona gibt es die Möglichkeit, Gottesdienste über das Internet zeitgleich mitzufeiern. Ich mache davon auch Gebrauch. Dabei
achte ich darauf, mich gleich zu verhalten wie im realen Gottesdienst (liturgische Antworten geben, Aufstehen beim Evangelium, Vater Unser mitbeten...), um nicht Zuschauer, sondern ein Teil dieser Gebetsgemeinschaft zu sein.

Eine kleine Auswahl an Live-Übertragungen:


Vatikan

- 6.55 Uhr (täglich): Messe mit Papst Franziskus (deutsche Übersetzung)

- 12 Uhr (So): Angelus («Engel des Herrn») mit Papst Franziskus (deutsche Übersetzung)

Zugang via Youtube (Suchbegriff: «Vatican Media Live Deutsch»)
Link

Bischofshaus in Wien

- 8 Uhr (Mo-Sa): Messe mit Kardinal Schönborn

Zugang via Youtube (Suchbegriff: «8 Uhr Morgenmesse mit Kardinal») Link


Kölner Dom

- 8 Uhr (Mo-Sa): Messe

- 18 Uhr (täglich): Rosenkranz, anschliessend Messe

- 10 Uhr (So): Messe

Zugang via www.domradio.de (dann rechts oben «LIVE» anklicken)
Link

Herzliche Einladung dazu.

• Gian-Andrea Aepli

 

 

Gedächtnisse/Jahrzeiten

In diese Wochen, während denen keine religiösen Veranstaltungen erlaubt waren und sind, fiel oder fällt für Sie vielleicht eine Jahrzeitmesse für Ihre Verstorbenen oder eine Gedächtnismesse. Beten Sie im Gedenken an Ihre Verstorbenen – das kann ein Vater unser und ein Gegrüsst seist du, Maria sein oder ein anderes, auch ein frei formuliertes Gebet. Zu gegebener Zeit wird Sie Ihre Pfarrei zu einer speziellen Messfeier einladen, in der aller Personen gedacht wird, deren Jahrzeiten oder Gedächtnisse nicht vor Ort gefeiert werden konnten.
 

• Ihr Seelsorgeteam


 

 

Ja, es gibt sie, die gute Botschaft!

Gedanken zum Hochfest der Verkündigung des Herrn am 25. März

 

1. Lesung:        Jesaja, Kapitel 7, Verse 10 bis 14
2. Lesung:        Hebräerbrief, Kapitel 10, Verse 4 bis 10
Evangelium:    Lukas, Kapitel 1, Verse 26 bis 38

 

In diesen Tagen, die an Tragik kaum zu überbieten sind, ist es nur allzu menschlich, dass wir uns nach der einen guten Botschaft sehnen. Wir wünschen uns nichts mehr, als dass dieser Albtraum von Corona in absehbarer Zeit ein Ende findet und Normalität wieder in unseren Alltag einkehren kann. Wann eine Kehrtwende in diesem Drama, das weltweit bis anhin gegen 400'000 Ansteckungen und davon 16'500 Tote gefordert hat, eintreffen wird, darüber gehen die Meinungen in der Wissenschaft weit auseinander. In dieser schwierigen Zeit sind wir alle dazu aufgerufen, Menschen in körperlicher und seelischer Not beizustehen (mittels der sozialen Kommunikationsmittel) und nicht zuletzt auch uns selbst (!) fest im Auge zu behalten.

 

Das Fest der Verkündigung des Herrn, das die Kirche am 25. März feiert, ist die» gute Botschaft des heutigen Tages. Es lenkt unsere Blicke weg von den Stunde für Stunde sich überbietenden negativen Nachrichten im Zeichen von Corona hin zu dieser einen guten Botschaft, die Maria, eine einfache Frau aus Nazareth, durch den Engel Gabriel zuteil wird:

 

«Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären,
dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden.»
Lk 1,30-32

 

Gott wird Mensch! Was am heutigen Festtag anklingt, wird Realität neun Monate später an Weihnachten. Mitten in diese kollektive Erfahrung von Not, Trauer und Schmerz dringt ein Hoffnungsschimmer «von oben» ein. Er ermahnt uns Christen dazu, uns auf den Weg zum angekündigten Gottessohn zu machen und vor lauter Wüste, die uns momentan umgibt und auch noch für längere Zeit umgeben wird, nicht Gefahr zu laufen, mit gesenktem Blick die schweren Stunden zu ertragen, sondern sie im Glauben anzunehmen und sie in Gottes Hände zu legen. Er, der, wie es der Psalmist in Psalm 23 so eindrücklich ausspricht, «mein Hirte ist, und, obschon ich wandere im finsteren Tal, nicht von meiner Seite weicht» (Ps 23,4).

 

• Gian-Andrea Aepli

 

 

 

 

Heiliger des Monats

Hier gehts zum Flyer

 

 

 

Gebet der Europäischen Bischöfe

Gott Vater, Schöpfer der Welt, du bist allmächtig und barmherzig.

Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.


Schau auf deine Kinder, die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und
Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden,
um Kraft, Rettung und Trost zu suchen.


Befreie uns von Krankheit und Angst, heile unsere Kranken, tröste ihre
Familien, gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit, den Ärzten,
Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft, den Verstorbenen das
ewige Leben.

 

Verlasse uns nicht im Moment der Prüfung, sondern erlöse uns
von allem Bösen.

 

Darum bitten wir dich, der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst und
herrschst bis in alle Ewigkeit. Amen.


Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!

 

Jean-Claude Card. Hollerich SJ, Erzbischof von Luxemburg
Angelo Card. Bagnaso, Erzbischof von Genova

 

 

Pfarreiblattspalte

Hier gehts zur aktuellen Ausgabe: 15/16 2020


 

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