Zum Fest des Heiligen Benedikts von Nursia

Mitten in der Sommerzeit feiert die Kirche am 11. Juli das Fest des Heiligen Benedikts von Nursia, Vater des abendländischen Mönchtums und Schutzpatron Europas (geboren um 480 in Nursia in Italien, gestorben 547 auf dem Monte Cassino südlich von Rom). Als Gründer des Klosters von Monte Cassino, das als Stammkloster des benediktinischen Mönchtums gilt, und als Verfasser der Regula Benedicti, der Benediktsregel, hat der Heilige Benedikt sich einen festen Platz in der Geschichte des abendländischen Mönchtums gesichert. Bis heute bildet die Regula Benedicti die Grundlage für das benediktinische Mönchstum, zu dem neben den eigentlichen Benediktinern auch deren Reformorden wie die Trappisten und Zisterzienser zählen. In 73 Kapitel gegliedert dient diese Regel zugleich als Verfassung für die Gemeinschaft vor Ort und als Orientierungsgrundlage für den einzelnen Mönch in der Gestaltung seines Alltags. Folgende Bereiche regelt sie: Die Gemeinschaft unter Regel und Abt, die geistliche Kunst (Gehorsam, Schweigsamkeit, Demut), das gemeinsame Gebet, die Organisation des Klosters, die tägliche Versorgung, der Tagesablauf, die Beziehungen des Klosters nach Aussen, die Aufnahmeordnung, die Dienstordnung (Priester, Abt, Prior, Pförtner), die Gemeinschaft in Liebe (hierbei handelt es sich um Fragen des guten Zusammenlebens untereinander). Neben dem Gebot «Ora et labora», zu Deutsch «Bete und arbeite», sind die Aussagen zur Aufnahme der Gäste im Kapitel 53 über die Beziehungen des Klosters nach Aussen für Aussenstehende bemerkenswert. Dazu heisst es in der Regel: «Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus: denn er wird sagen: ‘Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen’» (Mt 25,35). Wer in einem Benediktinerkloster schon zu Gast war, demjenigen wird die ausserordentliche Gastfreundschaft der Mönchsgemeinschaft in bleibender Erinnerung sein. Viele Benediktinerklöster, so auch die Klöster von Einsiedeln und Engelberg, bieten Gastzimmer mit der Möglichkeit zur Teilnahme am klösterlichen Leben, insbesondere an den Gebetszeiten und den Gottesdiensten, an. Den Gästen steht in den Tagen ihres Aufenthalts der Gastpater als geistlicher Begleiter zur Seite. Dass wir bis heute in den Genuss benediktinischer Gastfreundschaft kommen und dabei monastische Gemeinschaft erleben können, ist dem Heiligen Benedikt und seiner Regel zu verdanken.

• Gian-Andrea Aepli

Gesucht: Freiwillige Helfer für den Türsteherdienst

Liebe Pfarreiangehörige

Wie Ihnen zwischenzeitlich bekannt sein dürfte, gibt es bei jedem Gottesdienst in unserer Kirche zwei Türsteher, die diesen Dienst freiwillig ausüben. Ihre Aufgabe besteht darin, vor, während und nach einem Gottesdienst dafür besorgt zu sein, dass die Gottesdienstteilnehmenden die Kirche «ordnungsgemäss» betreten und wieder verlassen. So schreibt es das Schutzkonzept unseres Bistums vor.

Wer den Türsteherdienst versieht, trägt eine Maske (Einwegmasken sind in der Sakristei erhältlich) und ist eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes am entsprechenden Eingang (Haupt- bzw. Seiteneingang Pfarrhaus). Er schaut, dass die Gottesdienst-
teilnehmenden beim Betreten der Kirche an den bereitgestellten Spendern sich die Hände desinfizieren und öffnet jeweils die Tür zur Kirche.

Während des Gottesdienstes bleibt der Türsteher draussen bei der Tür und öffnet bzw. schliesst diese bei Bedarf (wenn z.B. Personen verspätet kommen).

Wenn der Gottesdienst zu Ende geht, öffnet der Türsteher die Tür inklusive des Seitenflügels, damit die Gottesdienstteilnehmenden die Kirche zügig verlassen können und die Kirche gut gelüftet wird. Und schliesslich noch ein wichtiger Hinweis: Das Betreten der Kirche zum Gottesdienst erfolgt über den Haupteingang. Nur Personen im Rollstuhl oder mit Rollator dürfen den Seiteneingang benutzen. Wer den Türsteherdienst versieht, muss darauf achten und Personen, die nicht unter die genannte Gruppe fallen, auf den Haupteingang hinweisen.

Für den 9 Uhr-Gottesdienst am Mittwoch suchen wir freiwillige Frauen und Männer für diese Aufgabe. In der Kirche ist hinten (gegenüber dem Schriftenstand) eine Liste zum Eintragen aufgehängt.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung bei der Umsetzung des Schutzkonzeptes unseres Bistums. Damit tragen Sie dazu bei, dass wir auch in Zukunft am Mittwoch einen Gottesdienst feiern können.

Bei Fragen können Sie sich gerne an ein Mitglied des Pfarreiteams wenden oder (vor dem Gottesdienst) in der Sakristei vorbeigehen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen erholsame Sommertage und gute Gesundheit.
 

• Gian-Andrea Aepli

 

Andere schützen - sich selbst schützen

Sie kennen mittlerweile alle Vorschriften des Bundes betreffend der Vorsichtsmassnahmen, um die Coronapandemie zu beenden. Schutzmaskentragepflicht gehört nach wie vor nicht zu diesen Massnahmen. Das Fachpersonal in Spitälern und Heimen ist auf genügend professionelle Masken angewiesen; ihnen sollten wir diese auch überlassen. Die F.A.I.T.H. Group von Good Shepherd’s hat während zweier Wochen Masken hergestellt, die gewaschen werden können. Diese liegen in der Kirche auf, verpackt in einen Briefumschlag. Mit den Masken schützen wir vor allem die anderen, sollten wir unbewusst Träger des Virus sein. Das Tragen einer Maske im ÖV ist zurzeit Pflicht. Wenn Sie eine solche Maske möchten, können Sie sie in der Kirche abholen oder uns einen frankierten und an Sie adressierten Umschlag in den Briefkasten legen und wir senden Ihnen eine Maske zu. "Es hät, solangs hät!" Wir geben Ihnen diese Masken gratis ab; gegebenenfalls ist der Hl. Antonius in der Kirche froh um eine kleine Spende. Bleiben Sie gesund – bleiben Sie zuhause und schützen Sie so die andern.

• Karen Curjel

GEDANKEN ZUM SONNTAGSEVANGELIUM

 

In dieser Zeit, in der keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden können, bieten wir Ihnen für die Sonntage jeweils einen Gedanken zum Evangelium an.
 

15. Sonntag im Jahreskreis

16. Sonntag im Jahreskreis

17. Sonntag im Jahreskreis

18. Sonntag im Jahreskreis


19. Sonntag im Jahreskreis

Heiliger des Monats Juli 2020

Hier gehts zum Flyer

Die Glocken verstummen

Liebe Pfarreiangehörige
Es dürfte Ihnen aufgefallen sein, dass unser Kirchturm eingerüstet ist. An Pfingsten können wir wieder mit dem öffentlichen Feiern der Gottesdienste beginnen und so hören wir zum ersten Mal nach langer Zeit wieder unsere Glocken. Danach werden sie wieder verstummen, denn der Glockenstuhl wird in den kommenden Monaten saniert. Nach der Sanierung werden die Glocken auf eine neue Art aufgehängt, die den Klang der Glocken weicher und leiser machen wird. Ich freue mich schon jetzt darauf, wenn unser Geläut in alter Frische vom Turm erklingt.
• Pfr. Urs Steiner

Werktagsgottesdienste

Wir freuen uns, dass Gottesdienste wieder öffentlich erlaubt sind. Aufgrund der strengen Schutzmassnamen des Bundes, müssen wir jedoch in Gut Hirt die Werktags- gottesdienste bis auf Weiteres reduzieren. Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns, Sie jeweils am Mittwoch im Gottesdienst zu begrüssen.

Das Seelsorgeteam Gut Hirt

Angebot für Personen 65+

Durch die Ausrufung des Notstands in der ganzen Schweiz sind viele Menschen, gerade auch der älteren Generation, verunsichert und machen sich Sorgen. In der Pfarrei Gut Hirt wird aus diesem Grund das telefonische Seelsorgeangebot ausgeweitet.

So stehen besonders der Altersgruppe 65+ die beiden Pfarreiseelsorger Bernhard Gehrig (041 728 80 27, E-Mail) und Gian-Andrea Aepli (041 728 80 21, E-Mail) für ein Gespräch zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen, viel Kraft und eine gute Gesundheit in dieser für alle schwierigen Zeit!
 

• Bernhard Gehrig

Gebet zum Kerzenritual während der Corona-Pandemie

Die Schweizer Bischofskonferenz und die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz haben gemeinsam dazu aufgerufen, jeweils donnerstags um 20 Uhr eine Kerze ins Fenster zu stellen. Dieses Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung ist von kurzem Gebet wie z.B. dem Vaterunser begleitet.

 

Das Liturgische Institut stellt für dieses Kerzenritual ein Gebet zur Verfügung, das Sie unter folgendem Link herunterladen können: Kerzzenritual

Wir laden alle Menschen ein, sich diesem Zeichen der Solidarität anzuschliessen und an diejenigen zu denken, die das am nötigsten brauchen.

 

• Bernhard Gehrig

Gebet der Europäischen Bischöfe

Gott Vater, Schöpfer der Welt, du bist allmächtig und barmherzig.

Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.


Schau auf deine Kinder, die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und
Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden,
um Kraft, Rettung und Trost zu suchen.


Befreie uns von Krankheit und Angst, heile unsere Kranken, tröste ihre
Familien, gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit, den Ärzten,
Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft, den Verstorbenen das
ewige Leben.

 

Verlasse uns nicht im Moment der Prüfung, sondern erlöse uns
von allem Bösen.

 

Darum bitten wir dich, der du mit dem Sohn und dem Heiligen Geist lebst und
herrschst bis in alle Ewigkeit. Amen.


Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!

 

Jean-Claude Card. Hollerich SJ, Erzbischof von Luxemburg
Angelo Card. Bagnaso, Erzbischof von Genova

Pfarreiblattspalte

Hier gehts zur aktuellen Ausgabe: 29/30 2020


 

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