Schööflifiir

Zwei Tage nach Jesu Tod gehen zwei seiner Jünger weg von Jerusalem. Sie sind traurig über den Tod ihres Meisters und enttäuscht und niederge-schlagen. Jesus war offensichtlich nicht der Messi-as, den sie sich so erhofft hatten und der ihnen endgültig Frieden bringen und sie aus der Knechtschaft der römischen Besatzung befreien sollte. Auf dem Weg nach Hause, nahe dem Dorf Em-maus, treffen die Jünger auf einen Mann. Dieser fragt sie, was denn los sei. Sie wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es Jesus war.

In der Schööflifiir am Samstag, 8. Mai, um 10 Uhr hören wir diese Geschichte in der Gut Hirt-Kirche.

Bild illustriert von Petra Lefin aus «Die Emmausgeschichte», ©Don Bosco Medien GmbH, München

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Liebe Kinder, die Schööfli freuen sich auf deinen Besuch. Da wir sie und euch nach wie vor schützen wollen, halten wir uns auf Distanz. Auf das Znüni im Pfarreizentrum mussen wir verzichten. Es gibt jedoch trotzdem eine kleine Überraschung.

• Karen Curjel

Gedenktag Hl. Godehard

In den Tagen zwischen Ostern und Pfingsten fahren viele Menschen insbesondere über die Feiertage in den Süden. Die meisten von ihnen benutzen die Gotthardroute, sei es mit dem Auto durch das Strassentunnel oder über den Pass oder sei es mit der Eisenbahn. Der Name Gotthard ist bei Herrn und Frau Schweizer in aller Munde und wird vielfach in Verbindung mit Ferien und Sonne gebracht. Nur wenige wissen, dass der Namensgeber dieses Gebirgsmassivs der Heilige Godehard von Hildesheim (geb. 960 in Bayern, gest. 1038 in Hildesheim) war.
Godehard war zunächst Mönch und Abt zahlreicher Klöster im süddeutschen Raum wie der bayrischen Abtei Niederaltaich, ehe er Bischof der Stadt Hildesheim wurde. Er galt als eifriger Reformer des kirchlichen Lebens. Neben der Glaubensförderung im Rahmen von Katechesen und Frömmigkeitsübungen legte er ein besonderes Augenmerk auf die Förderung der Handwerker, die er als Bischof in seinen Werkbetrieben beschäftigte und auf die Zuwendung zu den Armen. Ihm war es ein Anliegen, am Leben der Menschen Anteil zu nehmen und auf diese Weise ihnen Gottes Liebe und Nähe sichtbar zu machen. Seine Heiligsprechung 1131 förderte eine überregionale Verehrung bis nach Norditalien. Auf dem Gotthardpass wurde im 13. Jh. eine Kapelle unter sein Patronat gestellt, was diesem Gebirgsmassiv seinen Namen gab. Die katholische Kirche gedenkt diesem bedeutenden Heiligen des Mittelalters im deutschen Sprachgebiet jeweils am
5. Mai.

• Gian-Andrea Aepli

Zuger Landeswallfahrt

Wie Sie aus dem Hauptteil des Pfarreiblattes Nr. 18/19 entnehmen können, haben Sie die Möglichkeit, Ihre ganz persönlichen Wallfahrtsanliegen mitzugeben. Wir bitten Sie, diese bis spätestens 10. Mai 2021 beim Sekretariat des Pfarramtes abzugeben. Diese Anliegen werden nach Einsiedeln mitgenommen. Die Mönche des Klosters schliessen diese gerne in ihre Gebete ein. Der Gottesdienst um 15.00 Uhr kann via Livestream des Klosters Einsiedeln mitgefeiert werden.
Link: www.kloster-einsiedeln.ch/live

• Pfr. Reto Kaufmann, Pilgerleiter

Keine gemeinsamen Gottesdienste

Das Pastoralraumteam hat entschieden, die üblicherweise gemeinsamen Gottesdienste von Pfingsten und Fronleichnam in den Pfarreien zu feiern, aus Rücksichtnahme und zum Schutz von allen.

Bitte beachten Sie die Gottesdienstzeiten bei den Pfarreien.
 

Kirchenmusik

Pfingsten, 23. Mai, 9.30 Uhr


Am Pfingstfest erklingen Arien aus den Pfingstkantaten von Johann Sebastian Bach.
Kyungbin Duay, Sopran; Andreas Büchler, Bass; Orchester Gut Hirt;
Silvia Affentranger, Orgel; Verena Zemp, Leitung

 

Rückblick Erstkommunion

Am Weissen Sonntag, durften elf Kinder aus unserer Pfarrei ihre Erstkommunion feiern. Aufgrund der restriktiven Vorgaben des BAG feierten wir im kleinen, intimen Rahmen. Dies tat aber der Freude keinen Abbruch. Da das Singen der Kinder noch nicht erlaubt war, wurden vorgängig einige Videoclips produziert und im Gottesdienst eingespielt. Neben den Liedern wurden auch das Vater Unser vorgängig aufgenommen: zwei Kinder beteten es in aramäischer Sprache, eines auf Kroatisch und eines auf Vietnamesisch. Zu guter Letzt beteten alle mit den Erstkommunikanten im Video das Vater unser gemeinsam – ein aussergewöhnliches Erlebnis.
Wir danken nochmals den Eltern für ihre Unterstützung und den Kindern für ihr begeistertes Mitmachen und wünschen ihnen alles Gute für ihre Zukunft.

• Pfr. Urs Steiner und Karen Curjel

Erinnern - nicht vergessen!

Liebe Pfarreiangehörige

Seit einem Jahr schwebt die Corona-Pandemie über unserem Alltag und verändert unser aller Leben nachhaltig. Wahrscheinlich kennen mittlerweile alle Menschen, die an Covid-19 erkrankten; viele mussten Abschied nehmen von einem Familienangehörigen, von Freunden und Bekannten. Die Schweiz zählt bis heute gegen 9000 Tote in Zusammenhang mit Corvid-19. Wir von der Pfarrei Gut Hirt wollen ein Zeichen setzen und diese Verstorbenen nicht vergessen. Zu Pfingsten wollen wir für jede und jeden Verstorbenen in Zusammenhang mit Covid-19 eine Taube im Kirchenraum aufhängen. Diese sind ganz einfach in der Origami Falttechnik herzustellen. Damit wir die gewaltige Anzahl bewältigen können bitten wir Sie und Ihre Familien um Unterstützung!

Das Projekt soll generationenübergreifend realisiert werden von den Unterstufenschülern bis zu unseren Lieben in den Betagtenzentren. Papier erhalten Sie im Pfarramt Gut Hirt und ein kurzes YouTube Video mit der Anleitung senden wir auf Ihr Handy. Wir freuen uns, wenn möglichst viele sich diesem Projekt anschliessen.

• Ihr Pfr. Urs Steiner

«Alles hat seine Zeit»

Liebe Pfarreiangehörige

Am 1. November vor 18 Jahren durfte ich die Stelle des Pfarrers von Gut Hirt antreten. Vieles hat sich seit dieser Zeit ereignet – viel Schönes, aber auch Trauriges, auch Rückschläge waren zu verkraften. Pfarrersein ist verbunden mit einem Wechselbad der Gefühle; Freud und Leid sind sehr oft sehr nahe beisammen.

Im Sommer habe ich Bischof Felix meine Demission eingereicht, und er hat sie angenommen. Ende September 2021 werde ich meinen letzten Gottesdienst als Pfarrer von Gut Hirt und Kaplan von Good-Shepherd’s feiern. Es versteht sich von selbst, dass ich dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge tue, wie es in solchen Situationen zumeist heisst. Von Anbeginn an wurde ich mit offenen Armen aufgenommen und es wurde mir viel Vertrauen und Wohlwollen entgegengebracht. Ich durfte immer, und darf noch, mit einem engagierten Team zusammenarbeiten. Ohne den gegenseitigen Austausch mit dem Team, dem Pfarreirat, dem Kirchenrat und nicht zuletzt mit Ihnen, liebe Pfarreiangehörige und all den freiwillig Engagierten hätte ich diese Aufgabe nicht bewältigen können. Für diese, Ihre Unterstützung, bedanke ich mich von ganzem Herzen.

Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich es in diesen Jahren nicht allen recht machen konnte. Die verschiedensten Erwartungen sind schwer unter einen Hut zu bringen. Gerne schaue ich zurück auf unzählige Gottesdienste, auf Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmungen und Hochzeiten, aber auch auf berührende Momente bei der Spendung der Krankensalbung oder bei Beerdigungen und der Begleitung der Angehörigen. Auch die Einzelseelsorge war gelegentlich eine grosse Herausforderung. Häufig fand ich jedoch in solchen Situationen, dass mir die richtigen Worte zufielen, wie bei Mk, 11,12. Für mich war es ein grosses Glück, Pfarrer in Gut Hirt sein zu dürfen, ebenso Kaplan für Good Shepherd’s. Ich wünschte jedem/r neuen Pfarrer/Gemeindeleiter/-in, in einer Pfarrei wie Gut Hirt arbeiten zu können; es war eine überaus erfüllende Zeit.

Ein Blick in die Zukunft: Diese liegt auch darin, dass wir in den Pfarreien mit unseren fremdsprachigen Missionen eng und enger zusammenarbeiten. Das tun wir ab dem 1. Januar 2021 vermehrt; Sie werden davon demnächst im Pfarreiblatt lesen.

Ich bedanke mich bei Ihnen allen, ich habe mich überaus wohlgefühlt und werde auch nach meiner Pensionierung mit Gut Hirt verbunden bleiben. Bleiben Sie gesund, schützen Sie sich und andere.

Herzlichst Ihr Pfr. Urs Steiner

GEDANKEN ZUM SONNTAGSEVANGELIUM

Nachstehend bieten wir Ihnen für die kommenden Sonntage Gedanken zum Evangelium an:

6. Sonntag der Osterzeit

7. Sonntag der Osterzeit

Pfingsten

Dreifaltigkeitssonntag

Heilige(r) des Monats

Neue Massnahmen für öffentliche Veranstaltungen/Gottesdienste ab dem 29.10.2020

Aufgrund des Bundesratsentscheides vom 28. Oktober 2020 gelten ab sofort in Ergänzung/Aenderung des bisherigen Schutzkonzeptes folgendene Massnahmen:

- Generelle Maskenpflicht im Gottesdienst und auch im Aussenbereich
  (z.B. Kirchenplatz etc.)

  Achtung: Die Maskentragepflicht hebt die Pflicht zum Abstandhalten nicht auf

- Neu gilt für öffentliche Veranstaltungen und Gottesdienste eine Beschränkung der
  Teilnehmenden
auf 50 Personen

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und die Mithilfe bei der Einhaltung und Umsetzung dieser Massnahmen.
Weitere Infos auf: www.przw.ch/corona

Bleiben Sie gesund!

Das Seelsorgeteam Gut Hirt

Maskenpflicht in den Gottesdiensten

Liebe Pfarreiangehörige

Angesichts stark ansteigender Corona-Fallzahlen gilt in unseren Gottesdiensten eine Maskenpflicht. Bitte nehmen Sie jeweils eine Maske zum Gottesdienst mit und ziehen Sie diese über Mund und Nase vor Betreten der Kirche. Die Pfarrei kann Ihnen leider keine Masken dafür zur Verfügung stellen.

Weiterhin gelten die geläufigen Schutzmassnahmen: Hände desinfizieren vor Betreten und beim Verlassen der Kirche, auf einen markierten Platz im Kirchenbank sich setzen, Abstand halten beim Hinein- und Hinausgehen und beim Kommuniongang und jeglichen Körperkontakt vermeiden.

Vielen Dank für Ihr Mittragen dieser Massnahmen.
 

• Das Team von Gut Hirt

Andere schützen - sich selbst schützen

Sie kennen mittlerweile alle Vorschriften des Bundes betreffend der Vorsichtsmassnahmen, um die Coronapandemie zu beenden. Schutzmaskentragepflicht gehört nach wie vor nicht zu diesen Massnahmen. Das Fachpersonal in Spitälern und Heimen ist auf genügend professionelle Masken angewiesen; ihnen sollten wir diese auch überlassen. Die F.A.I.T.H. Group von Good Shepherd’s hat während zweier Wochen Masken hergestellt, die gewaschen werden können. Diese liegen in der Kirche auf, verpackt in einen Briefumschlag. Mit den Masken schützen wir vor allem die anderen, sollten wir unbewusst Träger des Virus sein. Das Tragen einer Maske im ÖV ist zurzeit Pflicht. Wenn Sie eine solche Maske möchten, können Sie sie in der Kirche abholen oder uns einen frankierten und an Sie adressierten Umschlag in den Briefkasten legen und wir senden Ihnen eine Maske zu. "Es hät, solangs hät!" Wir geben Ihnen diese Masken gratis ab; gegebenenfalls ist der Hl. Antonius in der Kirche froh um eine kleine Spende. Bleiben Sie gesund – bleiben Sie zuhause und schützen Sie so die andern.

• Karen Curjel

Angebot für Personen 65+

Durch die Ausrufung des Notstands in der ganzen Schweiz sind viele Menschen, gerade auch der älteren Generation, verunsichert und machen sich Sorgen. In der Pfarrei Gut Hirt wird aus diesem Grund das telefonische Seelsorgeangebot ausgeweitet.

So stehen besonders der Altersgruppe 65+ die beiden Pfarreiseelsorger Bernhard Gehrig (041 728 80 27, E-Mail) und Gian-Andrea Aepli (041 728 80 21, E-Mail) für ein Gespräch zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen, viel Kraft und eine gute Gesundheit in dieser für alle schwierigen Zeit!
 

• Bernhard Gehrig

Pfarreiblattspalte

 Ausgabe: 18/19

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