Fastenaktion im Gut Hirt

Sonntag, 25. Februar

Hilfe zur Selbsthilfe

Das Leben der Fischerfamilien in der Bucht Bantayan auf den Philippinen war akut bedroht: Der Ertrag aus dem Fischfang nahm dramatisch ab. Zum einen, weil grosse Fangboote in die Bucht vordrangen und sich der Fischbestand nicht mehr erholen konnte. Zum andern, weil sie selbst die Mangrovenwälder zerstörten und anfingen, mit Dynamit zu fischen. Ausserdem brachten extreme Wetterereignisse wie Taifune regelmässig die Menschen und ihre Dörfer in Gefahr. Die Lebensgrundlagen der Kleinfischer und ihrer Familien in den Küstendörfern mussten geschützt und verbessert werden.


Fastenaktionsprojekt «Cerd»

Zusammen mit der Bevölkerung und den Behörden der Gemeinde Mondragon hat die Partnerorganisation «Cerd» in den letzten Jahren viele Verbesserungen erreicht: Die Mangrovenwälder wurden aufgeforstet. Es gibt nun wieder Schutzzonen vor der Küste, welche von den Frauen bewirtschaftet werden. Die schädliche Fischerei mit Dynamit wurde gemeinsam abgeschafft. Diese Massnahmen helfen, die Lebensgrundlagen der Fischerfamilien wiederherzustellen und das Einkommen von über 2000 Frauen und Männern langfristig zu sichern.

⇒ Über den nebensthenden QR-Code kommt Ihre Spende direkt dem von der Pfarrei Gut Hirt unterstützten Projekt «Cerd» zugute. Herzlichen Dank für Ihre Gabe!


Gemeinsam helfen

Zusammen mit der Philippinischen Mission (PCM) wollen wir in der Pfarrei Gut Hirt das Projekt «Cerd» unterstützen. Zusammen mit einer eigens dafür zusammengestellten Projektgruppe möchten wir am Sonntag, 25. Februar im 9.30 Uhr-Gottesdienst und anschliessend im Pfarreizentrum nicht nur das Fastenprojekt vorstellen, sondern auch mit Essensständen der PCM, Ateliers für Kinder und anderen Angeboten Geld sammeln, um weitere Fischerfamilien zu unterstützen. Ziel ist es, Menschen zu verbinden und zu stärken. Kommt und nehmt teil! Wir freuen uns auf alle.

• Kurt Schaller, Pfarrer

Flyer mit Tagesprogramm

"Abendtisch" Fastensuppe

Samstag, 2. März um 18.30 Uhr

Die Fastenzeit ist nicht nur eine Zeit des Verzichtes auf Luxus, sondern eine Zeit, in der wir uns auf die wesentlichen Dinge des Lebens konzentrieren. Dazu gehört auch, dass wir uns für ein gerechteres Zusammenleben aller Menschen einsetzen. Als Christen erachten wir es als unseren Auftrag, auch an Menschen zu denken, denen es nicht so gut geht wie uns hier. Inzwischen ist es in unserer Pfarrei zur lieben Tradition geworden, ein Fastenessen anzubieten.

Deshalb laden wir Sie auch heuer herzlich zu unserer Fastensuppe ein, die auch in diesem Jahr als «Abendtisch» anstelle eines Mittagstisches veranstaltet wird. Sie findet am Samstag, dem 2. März um 18.30 Uhr statt. Wie immer tischen die Teammitglieder selbstgemachte Suppen auf, die à discrétion zur Verfügung stehen. In diesem Jahr steht die Fastensuppe ganz im Zeichen unseres Projektes «Cerd» für die Fastenaktion, das Pfarrer Kurt Schaller im letzten Pfarreiblatt vorgestellt hat, und das wir zusammen mit unserer philippinischen Mission PCM unterstützen.

Es tut so gut, sich auszutauschen, einander zu begegnen, ein feines Znacht zu geniessen und dabei zu wissen, dass dieser Genuss auch für andere Menschen von Nutzen ist. Wir freuen uns auf Sie!

• Bernhard Gehrig, Pfarreiseelsorger

Herz-Jesu-Freitag

Freitag, 1. März

Es gab Zeiten, in denen für Gewürze wie Pfeffer, Zimt oder Ingwer Entdeckungsreisen unternommen und Kriege geführt wurden. Auch heute noch bezahlen wir für gewisse Gewürze stolze Preise. Das kostbarste unter ihnen ist der Safran (auch «rotes Gold» genannt). Für 1 Kilo Safran werden rund 200’000 Blüten per Hand geerntet und verarbeitet.

Wertvolles
Wie steht es mit dem Menschen? Was gibt es Kostbares in seinem Leben? Wohl ganz Unterschiedliches. Viele Menschen erfahren auch erfüllende und wertvolle Momente im spirituellen und religiösen Bereich.

Gott und Beziehung
In aller Verschiedenheit darf man jedoch festhalten, dass aller religiösen Erfahrung eine Grunderfahrung vorausgeht. Diese Erfahrung nimmt den Menschen in ein Beziehungsgeschehen mit Gott hinein, dem Ewigen Geheimnis, das ihn in seinem Innersten anspricht und herausfordert. In der Gebetschule der Mystikerinnen und Mystiker spricht man von der Schau Gottes, der «Visio beatifica», als der unmittelbaren Gotteserfahrung des Ewigen Lebens.

Kostbare Begegnung
Der erste Freitag im Monat ist in der Regel der Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu gewidmet. In der Volksfrömmigkeit geniesst diese besondere Andachtsform mit der Aussetzung des Allerheiligsten ein hohes Ansehen. Die Krypta, die Unterkirche der Pfarrkirche, bietet die Möglichkeit, diese Begegnung mit dem Allerheiligsten selbständig zu gestalten. Der Tabernakel kann geöffnet werden, um in der betrachtenden Stille der inneren Stimme Gottes zu lauschen. Es ist wie ein göttliches Angebot der Entschleunigung. Allen voran stärkt, «aromatisiert» und heiligt das liebende Herz in Jesus Christus das menschliche Leben. Diese göttliche Liebe gilt allen und ist unbezahlbar. Anwendungstipp: Einfach geniessen!

 

Ablauf:

Anbetung in der Krypta bis 18.30 Uhr,
18.45 Uhr bis 19.15 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und Lobpreis und mit Beichtgelegenheit in der Kirche,
19.30 Uhr Eucharistiefeier

• Kurt Schaller, Pfarrer

Lebensfreude teilen

In einem Lied aus dem Rise Up heisst es: «Wenn wir das Leben teilen, wie das täglich Brot, … wenn wir die Liebe leben, die den Tod bezwingt, ...». Es gibt verschiedene Zeiten und Orte, wo das Leben erlebt und gestärkt wird.

 

Glaubens- und Lebensgemeinschaft
«Ein Christ ist kein Christ.» Der christliche Schriftsteller Tertullian unterstrich bereits zu Beginn des dritten Jahrhunderts, dass man nicht allein, sondern nur in Gemeinschaft Christ wird und bleiben kann. Diese Überzeugung, dass der christliche Glaube in seinem Wesen auf Gemeinschaft hin angelegt ist, wird bereits in der Apostelgeschichte von den ersten Gemeinden gesagt: «Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten» (Apg 2,42). Dieser gemeinschaftliche Wesenszug des Christseins soll über das gemeinsame Gebet hinaus im Leben der Menschen eine Bedeutung haben.

 

HirteBar
Es gibt nach dem sonntäglichen Gottesdienst Barbetrieb in Gut Hirt! Nach dem gemeinsamen Singen und Danken sind alle eingeladen, die Lebensfreude an der HirteBar im Foyer des Pfarreizentrums weiter zu erleben und zu teilen. Bei einem Kaffee oder einem Glas Wein werden frohe und aufbauende Begegnungen möglich sein.

Seien Sie alle herzlich willkommen.

• Kurt Schaller, Pfarrer

 

Bild: "Lamm", Kunstwerk aus Baumwolle, Foto von Lukas auf Pexels

Was läuft aktuell im Kanton Zug?

Hier finden Sie die Agenda der Katholischen Kirche des Kantons Zug mit aktuellen Angeboten.

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GEDANKEN ZUM SONNTAGSEVANGELIUM

Nachstehend bieten wir Ihnen für die kommenden Sonntage Gedanken zum Evangelium an:
 

Erster Fastensonntag

Zweiter Fastensonntag

Dritter Fastensonntag

Vierter Fastensonntag

Fünfter Fastensonntag

Palmsonntag

Ostersonntag

 

 

 

Pfarreiblattspalte

Ausgabe: 8/9

Die vollständige Ausgabe finden Sie auf folgendem Link

Live-Streaming unserer Sonntags-Gottesdienste

Liebe Pfarreiangehörige

Wir übertragen folgende Gottesdienste live via unserem YouTube-Kanal:

Sonntag um 9.30 Uhr – deutscher Gottesdienst
Sonntag um 18 Uhr – engl. Messe von Good Shepherd


Auf unserer Homepage von Gut Hirt und von Good Shepherd finden Sie den Link oder klicken Sie hier.
Für technische Unterstützung wenden Sie sich bitte an Ihren Provider.

• Ihr Seelsorgeteam Gut Hirt

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