Segnungen im Februar

Der Februar ist der Monat der Segnungen, die in der Volksfrömmigkeit eine tiefe Bedeutung haben. Das beginnt mit Lichtmess am 2. Februar, genauer der Darstellung des Herrn im Tempel, dem Fest, an dem Jesus, das Licht der Welt, den greisen Propheten Simeon und Hannah vorgestellt wird. Hiermit wird einerseits an das vergangene Weihnachtsgeschehen angeknüpft, andererseits die Verbindung zur normalen Zeit im Jahreskreis hergestellt, die uns mit dem Auftrag zurücklässt, als Christinnen und Christen selbst Licht der Welt zu sein und in diese hineinzuwirken. Als Zeichen davon segnet man an diesem Tag die Kerzen und vielmehr noch die Menschen, die sie verwenden.

 

Der Blasiustag, der 3. Februar, ist traditionell der Tag der Halssegnung. Zurückgehend auf die Blasiuslegende und vermutlich auch, weil in dieser Jahreszeit viele unter Halskrankheiten leiden, erbittet man den Segen Gottes.

 

Am 5. Februar schliesslich, dem Agathatag, segnet man unser Grundnahrungsmittel Nummer 1, das Brot. Hier wird deutlich, dass für uns Christinnen und Christen Jesus das Brot des Lebens ist, das auch zum Gelingen unseres Lebens beiträgt.

 

Am Samstag, 4. Februar, werden im Gottesdienst um 17.30 Uhr Kerzen gesegnet. Anschliessend besteht die Möglichkeit, den Blasiussegen zu empfangen. Am Sonntag, 5. Februar, wird im Gottesdienst um 9.30 Uhr mitgebrachtes Brot gesegnet.

 

• Bernhard Gehrig, Pfarreiseelsorger

 

Bild: Santa Agueda von Francisco de Zurbarán (1598-1664) (Ausschnitt, auf Wikicommons)

Lebensfreude teilen

In einem Lied aus dem Rise Up heisst es: «Wenn wir das Leben teilen, wie das täglich Brot, … wenn wir die Liebe leben, die den Tod bezwingt, ...». Es gibt verschiedene Zeiten und Orte, wo das Leben erlebt und gestärkt wird.

 

Glaubens- und Lebensgemeinschaft
«Ein Christ ist kein Christ.» Der christliche Schriftsteller Tertullian unterstrich bereits zu Beginn des dritten Jahrhunderts, dass man nicht allein, sondern nur in Gemeinschaft Christ wird und bleiben kann. Diese Überzeugung, dass der christliche Glaube in seinem Wesen auf Gemeinschaft hin angelegt ist, wird bereits in der Apostelgeschichte von den ersten Gemeinden gesagt: «Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten» (Apg 2,42). Dieser gemeinschaftliche Wesenszug des Christseins soll über das gemeinsame Gebet hinaus im Leben der Menschen eine Bedeutung haben.

 

HirteBar
Es gibt nach dem sonntäglichen Gottesdienst Barbetrieb in Gut Hirt! Nach dem gemeinsamen Sin - gen und Danken sind alle eingeladen, die Lebensfreude an der HirteBar im Foyer des Pfarreizent - rums weiter zu erleben und zu teilen. Bei einem Kaffee oder einem Glas Wein werden frohe und aufbauende Begegnungen möglich sein.

 

Pfarreiversammlung
Die HirteBar wird am Sonntag, 5. Februar zum ersten Mal offen sein. Nach der Bareinweihung laden wir zur traditionellen Pfarreiversammlung in den Pfarreisaal ein. Gemeinsam blicken wir auf schöne Momente des Jahres 2022 zurück und werfen einen Blick voraus auf spannende Projekte, die uns erwarten. Seien Sie alle herzlich willkommen.

 

• Kurt Schaller, Pfarrer

 

Bild: "Lamm", Kunstwerk aus Baumwolle, Foto von Lukas auf Pexels

Haussegnung am Dreikönigsfest

Ab dem Dreikönigsgottesdienst liegen in der Kirche vorne wiederum Haussegnungssets zum Abholen bereit. Jedes Set besteht aus einem Gebetsblatt, einem klebbaren Segensstreifen für die Eingangstüre,  einem Stück Kohle, etwas Weihrauch und einem Stück Kreide.

 

Wir laden Sie herzlich dazu ein, ein Set mit nach Hause zu nehmen und damit Ihr Heim für das neue Jahr 2023 zu segnen. Herzlichen Dank für Ihre Spende zu Gunsten der Inländischen Mission.

 

https://www.im-mi.ch/d/spenden/

 

Bild: Heinrich Hofmann (1824-1911), Die Anbetung der Weisen (Wikicommons)

GEDANKEN ZUM SONNTAGSEVANGELIUM

Nachstehend bieten wir Ihnen für die kommenden Sonntage Gedanken zum Evangelium an:

3. Sonntag im Jahreskreis

4. Sonntag im Jahreskreis

 

Heiliger des Monats

Pfarreiblattspalte

Ausgabe: 4/5

Die vollständige Ausgabe finden Sie auf folgendem Link

Ukraine-Konflikt

In jedem unserer Gottesdienste beten wir um den Frieden im Ukraine-Konflikt. Im Fürbittbuch können Anliegen deponiert werden, die ins Gebet einfliessen. Die Kirchen stehen offen für das persönliche Gebet. Eine Kerze brennt als Zeichen der Verbundenheit mit allen leidenden Menschen.

 

Gebet für den Frieden

Herr, du bleibst bis an die Enden unserer Erde für uns da.

Überall liegt dir in Händen, was geschieht und was geschah.

Lass dein Feuer in uns tragen, deine Güte, deinen Geist,

und aus dir den Frieden wagen, den dein Wort der Welt verheisst.


• Silja Walter OSB; aus: Neue Texte zur Schubert Messe

Vergebung und Versöhnung

Es ist ein Geschenk, sich selbst zu spüren, anzunehmen und neu die versöhnende göttliche Liebe zu empfangen. Das Sakrament der Versöhnung lädt dazu ein, sich als freier und verantwortungsvoller Mensch mit Gott, sich selbst, dem Nächsten und der ganzen Schöpfung neu in Verbindung zu setzen und in einer unbelasteten Beziehung zu stehen. «Adam, wo bist du?» In dieser wohlwollenden Anfrage von Gott an Adam haben alle Menschen Anteil an dieser paradiesischen Ursprungsbeziehung von Vertrauen, Hingabe und vorbehaltloser Liebe. Die Antwort des Menschen, nachdem er sich von den göttlichen Anweisungen entfernt hat, offenbart seine Furcht, Angst und innere Zerrissenheit: «Ich habe deine Schritte gehört im Garten; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.» Gott gibt in der Folge seinen geliebten Menschen aber nicht auf. Denn so wie sich der biblische Gott im wehrlosen Kind in der Krippe und an dem Mann am Kreuz offenbart, nimmt er alles auf sich, um das Menschsein ganz zu teilen und zu erlösen. Gott lädt den Menschen ein, sich ihm zu öffnen und zu zeigen, die eigene Furcht abzulegen und seine verzeihende und heilende Liebe zu empfangen. Die Pfarrei Gut Hirt bietet in der Regel jeden Samstag von 16.30 bis 17.15 Uhr das Sakrament der Versöhnung an und freut sich über jede Erfahrung von Vergebung, Versöhnung und Heilung.

• Kurt Schaller, Pfarradministrator

Live-Streaming unserer Sonntags-Gottesdienste

Liebe Pfarreiangehörige

Gerade jetzt in der Pandemie ist es nicht allen Pfarreiangehörigen möglich den Gottesdienst zu besuchen. Sie können jedoch trotzdem online dabei sein. 
Wir übertragen folgende Gottesdienste live via unserem YouTube-Kanal:

Sonntag um 9.30 Uhr – deutscher Gottesdienst
Sonntag um 18 Uhr – engl. Messe von Good Shepherd


Auf unserer Homepage von Gut Hirt und von Good Shepherd’s finden Sie den Link oder klicken Sie hier.
Für technische Unterstützung wenden Sie sich bitte an Ihren Provider.

• Ihr Seelsorgeteam Gut Hirt

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