information: Abnahme der Skulpturen an den Strebepfeilern der Westfassade von St. Oswald

Nachdem am 12. Dezember die Figur des Heiligen Wolfgang auf den Vorplatz von St. Oswald gestürzt war, wurden die beiden Strebepfeiler der Westfassade eingerüstet und die verbleibenden Figuren von einem Experten untersucht. Der Alterungsprozess der verbliebenen Figuren ist ähnlich weit fortgeschritten, weshalb die Skulpturen bereits vor Weihnachten mit Spanngurten an der Fassade gesichert wurden.

 

Am Mittwoch, 17. Januar 2024, wird Sandsteinspezialist, Steinbildhauer und Restaurator Tobias Hotz (TH Conservations, Weinfelden), diese mit seinem Team abnehmen und in das Lapidarium St. Michael überführen. Dort befindet sich bereits der Grossteil der noch erhaltenen spätmittelalterlichen Skulpturen von St. Oswald. Es ist davon auszugehen, dass die Figurennischen der Strebepfeiler für längere Zeit leer bleiben werden.

 

Weitere Informationen:
Medienmitteilungen vom 13.12.2023 und 15.1.2024

 


 

Information: Ablösung/Absturz einer Figur an der Fassade der Kirche St. Oswald, Zug

Am Dienstag, dem 12. Dezember gegen 8.50 Uhr löste sich eine Skulptur der West-Fassade von St. Oswald aus ihrer Figurennische und stürzte samt Konsole auf den Vorplatz der Kirche. Es kamen keine Personen zu Schaden. Der Korpus der Skulptur ist nicht komplett zerbrochen, jedoch haben der Kopf, die Gliedmassen und die Kirche, welche der Heilige Wolfgang als Attribut bei sich trägt, gelitten. Die Figurenteile sind gesichert und eingelagert.

 

Die Figur des Heiligen Wolfgang ist eine von acht Skulpturen, welche die Nischen der beiden Strebepfeiler im Bereich der Westfassade schmücken. Diese wurden von Jean Salvadè von Caslano und verschiedenen Steinbildhauern aus Zug in der Bauhütte bei St. Oswald nach dem Vorbild der spätgotischen Figuren von Ulrich Rosenstain in den 1930er Jahren gefertigt.

 

Der sogenannte «saure Regen» und die starken Witterungseinflüsse haben den Alterungsprozess des Sandsteines wohl stark beschleunigt, so dass sich die Konsole samt Figur von der Fassade löste. Verschiedene Fachleute waren kurz nach dem Ereignis am 12. Dezember bereits vor Ort. Der Bereich um die Strebepfeiler ist abgesperrt. Passantinnen und Passanten werden gebeten, den abgesperrten Bereich nicht zu betreten. In den kommenden Tagen wird ein Gerüst aufgebaut. Ein erfahrener Steinbildhauer und Restaurator überprüft zeitnah die verbliebenen sieben Skulpturen.

 


 

Missbrauch in der katholischen Kirche – wir nehmen Stellung

Viele Menschen in unseren Pfarreien sind von der Kirche und ihren Amtsträgern enttäuscht. Viele Gläubige und insbesondere auch ehrenamtlich Engagierte, die sich zum Teil seit Jahrzehnten in den Pfarreien engagieren, sind verstört und verstehen ihre Kirche nicht mehr. Wir fühlen mit Ihnen.

 

Es ist unfassbar, welches Leid unzähligen Menschen, insbesondere auch Kindern, durch Verantwortliche der Kirche angetan worden ist.

 

Wir erwarten eine lückenlose Aufklärung und befürworten die Untersuchungen uneingeschränkt. Die Kirchgemeinden Zug und Walchwil sind bereit, die notwendigen Unterstützungen zu gewähren. Im Gegenzug erwarten wir auch strukturelle Veränderungen – auch dafür setzen wir uns ein.

 

Im Pastoralraum Zug Walchwil nehmen wir die Prävention sehr ernst: Alle Mitarbeitenden werden zum Thema ‘Nähe und Distanz’ geschult. Seit einigen Jahren müssen Mitarbeitende eine Selbstverpflichtung unterzeichnen sowie einen Strafregisterauszug (Privat- und Sonderprivatauszug) einreichen. Diese werden in regelmässigen Abständen erneut eingefordert. In den jährlichen Mitarbeitendengesprächen gehört diese Thematik verpflichtend zum Gespräch. Die staatskirchenrechtliche und die pastorale Seite arbeiten in diesen Fragen engstens zusammen.

 

Seelsorgende, Mitarbeitende und Mitglieder des Kirchenrates setzen alles daran, weiterhin gute Arbeit zum Wohle der Menschen zu leisten, um bestenfalls verlorenes Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Was uns wichtig ist: Im Zentrum steht der christliche Glaube – und nicht die kirchliche Struktur.

 

Wenn Sie mit jemandem reden möchten, sind wir sehr gerne für Sie da. Melden Sie sich jederzeit bei uns oder bei einer unserer Seelsorgerinnen oder Seelsorger bzw. bei der kantonalen Opferberatung Zug (opfer@remove-this.eff-zett.ch, Tel. 041 725 26 50).

 

Im Namen des Kirchenrates Zug, des Kirchenrats Walchwil und in der Funktion als Pastoralraumpfarrer:

 

Patrice Riedo, Toni Rust und Reto Kaufmann

 

Gemeindeleitungen im Pastoralraum:

  • Reto Kaufmann, Pfarrer Bruder Klaus und St. Michael
  • Benjamin Meier, Gemeindeleiter St. Johannes Walchwil
  • Kurt Schaller, Pfarrer Gut Hirt, Zug
  • Bernhard Lenfers Grünenfelder, Gemeindeleiter, St. Johannes Zug

 


 

Absage Installation Domherr

Reto Kaufmann verzichtet auf die Einsetzungsfeier als Domherr des Standes Zug, die für den 23. November geplant war. Dies als Zeichen der Solidarität gegenüber den Betroffenen von sexuellem Missbrauch.

 

Die Ernennung und der Auftrag als Domherr zu wirken, bleiben unabhängig von den Feierlichkeiten bestehen.
 


 

«Katzen, Kanonen und Keiser»: Tag der offenen Tür im «Kanonenhaus» war ein voller Erfolg!

Im Rahmen der «Europäischen Tage des Denkmals 2023», öffnete die Katholische Kirchgemeinde das Pfrundhaus Keiser für das interessierte Publikum. Vertreterinnen des Amtes für Denkmalpflege und Archäologie sowie des planenden Architekturbüros «Röösli Architekten» ermöglichten spannende Einblicke in die altehrwürdige Geschichte des Hauses und stellten die angedachten Umbaupläne vor.

Im Pfrundhaus Keiser gibt es tatsächlich viel zu entdecken: Teile der alten Stadtmauer, historische Malereien, Möbel, Täfer, Tapeten und vieles mehr. Fast 200 Besuchende lauschten den Erzählungen der verschiedenen Fachpersonen.

 

Die im September an der Strassen- und Gassenseite angebrachten Tafeln informieren interessierte Passantinnen und Passanten über die Geschichte des Hauses und die angedachte Umgestaltung.

 

Karin Artho, Leiterin des kantonalen Amts für Denkmalpflege und Archäologie und Patrice Riedo, Kirchenratspräsident bringen gemeinsam die neue Infotafel an, Foto: Kantonales Amt für Denkmalpflege und Archäologie, 2023. (Klick aufs Bild für Zoom)

 


 

Grüezi

Die Stadtzuger Pfarreien bilden zusammen mit der Pfarrei St. Johannes in Walchwil den Pastoralraum Zug Walchwil.

 

Please visit good-shepherd.ch, the website of our «English Speaking Catholic Community»

 

d'Bauhütte - Café für Begegnung und Beratung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch

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